#7 | Veganuary 2022 • Recap • EFood-Update • Sonnengläschen

Happy New Year,
happy Veganuary, 

Das FOODVERSE meldet sich zurück aus dem Winterschlaf.
Und ich sollte an dieser Stelle vielleicht direkt klarstellen: Obwohl ich den Veganuary mit großem Interesse verfolge, ernähre ich mich diesen Januar nicht vegan.
Das liegt auch vielleicht daran, dass ich vor kurzem erst die YouTube-Serie 7vs.Wild durchgebingt habe. 
7 Männer, mit 7 Gegenständen, müssen 7 Tage alleine in der schwedischen Wildnis überleben. Was auffällt:

Erstens: Es ist purer Luxus, dass wir uns nicht mehr den ganzen Tag mit der Beschaffung von Essen auseinandersetzen müssen (Die Teilnehmer ernähren sich in den 7 Tagen weitestgehend nur von Heidelbeeren).

Und zweitens: Die sieben Jungs konnten es kaum erwarten, wieder etwas “richtiges” zu essen. Am häufigsten genannt… Döner.

Das zeigt mal wieder, wie wichtig das Thema FOOD ist und wie wichtig es ist, sich mit dieser Branche intensiv auseinanderzusetzen. 

So geht´s auch dieses Jahr mit dem FOODVERSE weiter. 

Jetzt noch schnell nen Döner holen und los geht´s!
Philipp
News Bites – Veganuary Special
Noch nie haben sich so viele Marken am Veganuary beteiligt. Die Lebensmittelzeitung bietet einen guten Überblick über die diversen Marken und Maßnahmen (Paywall).

Vegan wird´s nun auch dauerhaft bei KFC. Die “größte Hühnerfritteuse der Welt” bietet seine beliebten Fried Chicken nun auch als vegane Alternative an. Allerdings erstmal nur in den USA. Lieferant ist übrigens Beyond Meat, deren Aktienkurs sicherlich ein paar Positivschlagzeilen gebrauchen kann.

Eine spannende Foodtech-Innovation bietet auch Botanic Bites. Das Startup aus den Niederlanden arbeitet an einem Fleischersatz aus Pilz-Abfällen.  

Die Entwicklung pflanzlicher Alterativen bleibt wohl auch lohnenswert. Der Weltmarkt für pflanzliches Fleisch wird bis 2027 voraussichtlich 19,45 Milliarden Dollar erreichen.

Da ist es nicht verwunderlich, dass der Großteil des Vanture Capitals im Bereich Food letztes Jahr in Alt-Protein Startups floss.

Passend dazu hat Wall Street Reporter einige der führenden Akteure am Markt für pflanzliche Lebensmittel zu ihren Erfolgen in 2021 befragt.
Recap
Das Delivery Startup Shef bringt mehr kulturelle Vielfalt ins Essen 
Schluss mit Veganuary und hin zum zweiten großen Food-Thema: “Delivery”. Im letzten Newsletter des Jahres 2021 hatte ich über die fehlende kulturelle Vielfalt in den Supermarktregalen berichtet. Passend dazu bin ich über das Lieferstartup “Shef” gestolpert. Dieses ändert zwar nichts im Supermarktregal, unterstützt aber Privatpersonen darin, einen kleinen Lieferdienst auf die Beine zu stellen und bietet neben der Plattform auch Schulungen und Knowhow. Diese Chance nutzen insbesondere Hausfrauen (und vielleicht auch Hausmänner) mit Migrationshintergrund. Meist verkaufen Sie ein Landestypisches Gericht ihrer Heimat.
Empfehlung
eFood-Update im Kassenzone Podcast 
Und noch einmal “Delivery”. Die Entwicklung des eFood-Marktes bleibt wohl eine der schnellsten und spannensten der Gegenwart. So plant beispielsweise Walmart die Ausweitung seiner Lieferung direkt in den heimischen Kühlschrank
Damit man hier nicht den Überblick verliert ist es immer gut, wenn Experten der Branche die aktuellen Entwicklungen einordnen. So vor kurzem erst geschehen im Kassenzone Podcast von Alexander Graf, Gründer von Spryker Systems (Spotify Apple Podcasts).
Startup Corner
Sonnengläschen – Pasten aus geretteten Gemüse
Dass Lebensmittel häufig verschwendet werden braucht man (fast) niemanden mehr erklären. Trotzdem tun sich immer noch ungeahnte Verschwender auf und damit neue Geschäftsmodelle. Das Startup Sonnengläschen hat so eine Chance entdeckt und rettet Gemüse, das für den Handel aufgrund von äußeren Schönheitsmakeln oder ganz einfach der falschen Größe nicht mehr in Frage kommt, und verarbeitet dieses zu leckeren und hochwertigen Brotaufstrichen.