#34 | Von wegen, alles Lieferando

Moin Foodians,

ich bilde mir gerne ein, dass wir uns hier im Foodverse mit den wirklich wichtigen Dingen der Lebensmittelwelt auseinandersetzen.

Doch dann stolpere ich über Meldung wie diese: Popular Science hat die besten Methoden erprobt, wie man kalte Pizza aufwärmt - so richtig mit Wissenschaft.

Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich vermutlich der einzige Mensch auf der Welt bin, der keine kalte Pizza mag. Für mich war der Artikel jedenfalls ein echter Gamechanger!

Falls du auch keine kalte Pizza magst, melde dich! Du bist nicht alleine.

Peace!

Philipp

 

eFood-Nischen: Von wegen, alles Lieferando!

In Deutschland hat Just Eat Takeaway mit der Marke Lieferando quasi eine Monopol-Stellung und in den Vereinigten Staaten teilen sich den Markt für die Lieferung von Pizza, Burger und Co. DoorDash, Uber Eats, Grubhub (gehört ebenfalls zu Just Eat Takeaway) und Postmates in einem Oligopol.
Wer aber glaubt, zwischen diesen Milliarden-Unternehmen gibt es keinen Platz mehr, irrt.
Es gibt sie immer und überall: Markt-Nischen. Und in vielen Fällen bieten sie deutlich mehr Potenzial, als viele glauben.
Home Cooked and delivered 
Eine dieser Nischen ist die Lieferung von hausgemachten Speisen. Und diese Nische bedienen unter anderem die US-Unternehmen Shef und WoodSpoon. Die Startups unterstützen Privatpersonen darin, einen kleinen Lieferdienst auf die Beine zu stellen und bieten neben einer Plattform auch Schulungen und Knowhow. Diese Chance nutzen insbesondere Hausfrauen (und vielleicht auch Hausmänner) mit Migrationshintergrund. Meist verkaufen Sie ein Landestypisches Gericht ihrer ursprünglichen Heimat.

Fine Dining für Zuhause

Das Startup Voilà wurde in der Pandemie gegründet mit dem Ziel, Restaurants einen neuen Absatzkanal zu geben. Restaurants können dort Gerichte oder ganze Menüs listen. Das Essen wird so weit wie möglich zubereitet und dann von Voilà abgeholt und versandt. Kund*innen brauchen die Gerichte Zuhause nur noch geringfügig zubereiten und erwärmen. So erhält man deutschlandweit hochwertige Menüs, teils in Michelin-Qualität.

Personalized Meals

Noch relativ frisch ist Chef Coco das kürzlich in Berlin gestartet ist. Das Startup liefert wöchentlich Gerichte nach den persönlichen Vorlieben und unter Berücksichtigung von Allergien und "Guilty Pleasures".

Mobile Restaurant

Das in New York ansässige Wonder bringt das Essen nicht einfach nur zu dir nach Hause. Wonder kreiert in Zusammenarbeit mit bekannten Köch*innen Menüs, die dann nach der Bestellung in einem mobilen Restaurant-Truck direkt vor Ort zubereitet werden.